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Dieser ursprünglich aus Sumatra, Borneo und Malaysia stammende Fisch lebt dort in Flüssen mit extrem starken Pflanzenwuchs. Auch bei diesem Tier sind die Geschlechter recht gut zu unterscheiden da die Männchen eine spitze Rücken- und Afterflosse haben und eine intensivere Rotfärbung. Meine ersten Mosaikfadenfische (ein Pärchen ) hielt ich in einem Becken ( 60x30x30cm). Da diese Tiere Schaumnester bauen musste besonderes Augenmerk auf die Filterung gerichtet sein. Um vernünftige Wasserwerte zu erhalten wollte ich auf eine Filterung nicht verzichten. Ich hatte auch schon von einigen Züchtern gehört dass sie alle zwei Tage einen Teilwasserwechsel durchführen, aber das war mir zuviel Zeitaufwand. Von daher musste eine Lösung gefunden werden die das Wasser filtert aber die Oberflächenbewegung gering hält. Ich entschloss mich einen Filter nach dem Lufthebeprinzip zu verwenden. Unter Wasser wurde eine grosse Schaumstoffpatrone für viel Filtervolumen und oben am Filterauslauf wurde ebenfalls ein Schaumstoffstück über ein Rohr gesteckt. Sodass das ausströmende Wasser zuerst auf den Schaumstoff floss. ( siehe Skizze ). Hierdurch konnte eine Filterung erreicht werden die keine grosse Oberflächenbewegung verursachte und auch der Sog war nicht so stark dass für das Schaumnest Gefahr bestand. Des weiteren wurde einiges an Hornkraut in das Becken eingebracht. Nachdem das Becken eingefahren war und die gewünschten Wasserwerte erreicht waren wurde das Pärchen in das Becken eingesetzt. Gefüttert wurde Lebendfutter ( weisse Mückenlarve ). Schon nach drei Tagen konnte ich beobachten, dass das Männchen begann ein Schaumnest zwischen dem Hornkraut zu bauen. Nachdem die Larven im Schaumnest waren habe ich das Weibchen aus dem Becken wieder entfernt. Als die ersten Jungfische anfingen das Schaumnest zu verlassen habe ich dann das Männchen ebenfalls rausgefangen und begonnen mit Rädertierchen zu füttern, später dann auch frischgeschlüpfte Artemia und feinstes Staubfutter. So gelang es mir mehrere hundert Jungfische gross zu ziehen.
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